Samstag, 26. April 2014

Programmieren lernen - Java

Ich möchte mal kurz den Einblick in eine Programmiersprache (Java) geben und ein einfaches Programm zeigen
01  //Ich bin ein Kommentar und werde nicht mitübersetzt.
02  // Kommentare werden mit // eingeleitet.
03  // Die Zeilennummern nicht eingeben !
04
05 public class ErstesProgramm {                 //Hauptklasse
06  public static void main (String[] args) {     //Hauptmethode
07   System.out.println("Ich bin eine Ausgabe in der Eingabeaufforderung \n :: ");
08  }                        //Zeile 07: Textausgabe
09 } 

Das Programm muss in einem Textprogramm als nur Text gespeichert werden, immer als "FettgedrucktesWort.java" . Also in diesem Beispiel "ErstesProgramm.java". In der Eingabeauffoderung (Win + R drücken, cmd eingeben, enter drücken) muss über den Befehl cd C\Verzeichnis_in_dem_das_Programm_gespeichert_ist  (Enter drücken) dieses Verzeichnis aufgerufen werden. Anschließend javac und Titel.java eingeben und anschließend enter drücken, im Beispiel javac ErstesProgramm.java (Java erstellt jetzt eine Datei ErstesProgramm.class, die später ausgeführt wird) . Danach java Titel (im Beispiel: java ErstesProgramm) eingeben, und das Programm wird ausgeführt. Das sollte dann so aussehen:

 Screenshot Copyright: Microsoft
 
 
 
 
Voraussetzung ist allerdings, dass man das Programm Java JDK von der Firma Oracle installiert hat. Download unter: http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/index.html (Keine Garantie für diese Inhalte)

Samstag, 19. April 2014

Programmiersprachen - Warum überhaupt ?

Manche Leute stellen sich die Frage, warum es überhaupt Programmiersprachen gibt, und der Computer die Eingaben nicht so versteht. Dies lässt sich am besten mit einem kleinen Beispiel verdeutlichen:
Ein deutscher Autor (Programmierer) möchte ein Buch (Programm) schreiben, das auf dem japanischen Buchmarkt (Computer) erscheinen (funktionieren) soll. Jetzt versteht der Japaner aber kein deutsch, und er findet keinen Übersetzter (Linker, Compiler, etc.), der ihm Deutsch-Japanisch übersetzen kann. Er findet aber einen Übersetzer, der ihm Englisch-Japanisch übersetzen kann, und er erinnert sich an seine Englischkenntnisse (Programmiersprache), die für sein Buch ausreichen. Er schreibt es also in Englisch und lässt es auf Japanisch übersetzen.
Man muss dem Computer etwas entgegenkommen, denn eigentlich versteht er nur 01-Code, in dem man sein Programm nicht schreiben möchte. Also gibt es etwas tolles: Programmiersprachen (wie z.B. Java)

Mittwoch, 16. April 2014

Service Packs

Die Service Packs sind eine wichtige Systemaktualisierung, die das gesamte System "umkrempeln". Sie beinhalten alle Updates, die bis zu diesem Zeitpunkt für das System herausgegeben worden sind. Mit ihnen wird das System länger unterstützt, d.h. man erhält länger Updates und Support für seine Windows-Version (mit dem neuesten SP).
System                    SP 1     SP 2     SP 3      SP 4  
Windows 2000       ja         ja           ja          ja
Windows XP          ja         ja           ja
Windows Vista       ja        ja
Windows 7             ja
Windows 8            8.1       8.1U1

8.1U1 = Windows 8.1 Update 1

Warum bei Win 8 das System Win 8.1 als SP steht ? Es war für Win 8 Benutzer kostenfrei (meistens jedenfalls) und ist soetwas wie ein verbessertes Windows 8. Servicepacks von XP - 8 kann man hier http://windows.microsoft.com/de-DE/windows/service-packs-download#sptabs=XP herunterladen.
Alle älteren SPs hier http://www.microsoft.com/de-de/download/default.aspx?WT.mc_id=MSCOM_HP_de_Nav_Downloads eingeben, z.B. "Windows 2000 Service Pack 2".
Wenn möglich darauf achten, keinen Netzwerkinstaller, sondern den kompletten SP herunterzuladen.

Komplettes Systemabbild (Systemimage) sichern (Win Vista, 7, 8)

Wenn wirklich der komplette Computer nicht mehr funktioniert, ist es gut, eine Systemsicherung zu besitzen. Um diese zu erstellen klickt man im Startmenü oder in der Leiste  auf Systemsteuerung. Anschließend (in der klassischen/vollständigen Ansicht) auf Dateisicherung (Dateiwiederherstellung (bei Win 8: Windows 7 Dateiwiederherstellung)) klicken und Systemimage auswählen. Dann sollte man eine externe Festplatte anstecken und im Dialogfeld auswählen. Danach kann man die Partitionen sehen, bitte alle Partitionen auswählen:

EFI und Recovery sind Systempartitionen zur Wiederherstellung, Acer ist die Hauptfestplatte und Data eine weitere Partition. Der Speicherplatz ist geschwärzt auf Wunsch von Acer (Datenschutzbestimmungen).
Anschließend auf weiter und danach auf sichern klicken. Der Sicherungsvorgang kann einige Zeit dauern.

// Windows XP: Supportende

Heute endet der Support für Windows XP. Die Südwestpresse  eine Zeitung [wurde aus Datenschutzgründen entfernt] hat dazu einen Artikel verfasst, den ich mal etwas analysieren möchte:
  • Angeblich sei man ab sofort nicht mehr gegen Eindringlinge von außen geschützt - Aber zu was gibt es die Windows Firewall ? Genau diese schützt vor Internetangriffen, egal wann der Support endet, da sie das überhaupt nicht mitbekommt ;)
  • Ab heute könnten sich angeblich erst Kriminelle Zugang zum Computer verschaffen, und die Steuerung übernehmen etc. Das ist bei jedem Computer mit Zugang nach außen möglich, egal welches Betriebssystem er hat.
  • Es gibt ja angeblich keine Antivirensoftware für XP: Windows Security Essentials gibt es eben doch ! Und außerdem die Software vieler Antivirenprogrammhersteller (Ich nenne bewusst keine Namen, das wäre Schleichwerbung), die läuft schließlich nicht aus.
  • Es werden dann "Ersatzprogramme" angeboten:
    • Windows Vista -> Wird leider nicht mehr verkauft
    • Windows 7       ->  Läuft u.U. nicht auf dem PC, teuer, wird offiziell nicht mehr verkauft
    • Windows 8/8.1 -> Ungewohnte Bedienung, teuer, Läuft nicht auf dem PC
    • OS X                ->  Erfordert teure Apple-Hardware, Programme funktionieren nicht und es ist ein neuer PC notwendig
    • Linux                ->  Schwere Bedienbarkeit, u.U. neuer PC notwendig
    • Virtuelle Maschine -> Benötigt ein Grundbetriebssystem, das es dann nicht mehr gibt
Also, um das zusammenzufassen, man sollte XP behalten und alles läuft so wie vorher. 1/3 Meiner Blogbesucher sind mit XP unterwegs und haben scheinbar keine Probleme. Ich selbst habe XP in einer VM mit Internet-Vollzugriff (solange VM geöffnet), und habe auch keine Probleme. (Ich habe sogar noch 2000 als normales Betriebssystem, auch das ist virenfrei !)
Wenn man XP auf Werkszustand zurücksetzen muss/möchte oder Windows neu installiert, stellt sich die Frage: bekomme ich keine Updates mehr ? Doch. Alle Updates /Service Packs, die bis heute für XP entwickelt wurden, kann man sich auch in 20 Jahren noch downloaden.

Defragmentierung und Allgemeines (Ein schnellerer Computer: Teil 1)

Der erste Tipp (besonders an "Energiesparer, Ruhezustandsliebhaber und Schnellstarter"): Den Computer neu starten. Zuviele Programme offen ? -> Ein Hinweis darauf, woran es liegen könnte.
Der zweite Tipp ist eher ein Gegentipp: Niemals Tuningprogramme benutzen ! Diese reparieren den PC kaputt (siehe Beitrag [link] Tune Up Utilities [/link])
Der dritte Tipp: Defragmentieren:
Bei Windows 98, 2000 und XP: Im Startmenü auf Programme (und Funktionen) zeigen [XP: oder alle Programme anklicken], anschließend auf Zubehör und danach auf Systemprogramme zeigen und Defragmentierung anklicken.

Screenshot   - Copyright: Microsoft
So sollte es dann aussehen (für eine große Ansicht anklicken). Danach auf Defragmentieren klicken. Anschließend kann man gut sehen, was funktioniert hat und was nicht, und wie das System intern aussieht.
Screenshot     - Copyright Microsoft
Bei Windows Vista und 7 sieht es so aus: Im Startmenü auf Alle Programme, Zubehör, Windows Systemtools Systemprogramme anklicken. Danach sollte man auf jetzt defragmentieren klicken und alle Laufwerke bis auf PQSERVICE, RESTORE, EFI-SYSTEMPARTITION etc. auswählen, da wenn diese durch Defragmentierungsprotokolle zugemüllt werden, funktionieren sie evtl. nicht mehr richtig.
Screenshot    - Copyright Microsoft
Wielange es dauert und was er gerade macht, sieht man leider nicht. Wenn dann der Haken angezeigt wird mit "Geplante Defragmentierung ist aktiviert" verdeutlicht, dass die Defragmentierung abgeschlossen ist.
Windows 8 und 8.1: In der Charms-Leiste bei suchen defrag eingeben und den ersten Eintrag (Defragmentierung) anklicken. Danach die normalen Laufwerke mit strg gedrückt halten und mit einem linksklick anklicken. Danach auf alle defragmentieren klicken. (Wenn das nicht funktioniert, alle einzeln anklicken). Bitte die Laufwerke PQSERVICE, RESTORE, EFI-SYSTEMPARTITION etc. nicht auswählen, da wenn diese durch Defragmentierungsprotokolle zugemüllt werden, funktionieren sie evtl. nicht mehr richtig.
Screenshot    - Copyright Microsoft
Auch hier sieht man leider nicht, wielange es noch dauert und was er gerade macht. (Ausnahme: Man sieht, zum wievielten Mal er defragmentiert (Schritt) ) Weitere Teile dieser Folge erscheinen unregelmäßig im Blog.

Das BIOS (BasicInputOutputSystem)

Das Bios ist ungewohnt, da es nicht mit der Maus gesteuert werden kann.
 Es ist bei jedem Computerhersteller anders aufgebaut, deshalb kann ich nur wenig Hinweise geben. Auf der ersten Registerkarte kann man noch gar nichts ändern, sondern nur Computerdetails anschauen.
Die nächste Registerkarte zeigt die Uhrzeit (kann geändert werden) und Optionen wie d2drecovery = Wiederherstellung.
In der nächsten Registerkarte (kann von System zu System anders sein) können Start- und Bioskennwörter gesetzt werden. Weiterhin kann der sogenannte sichere Start (= Dass man nicht von einer CD etc.) starten kann, ausgeschaltet werden (ab Win7, vorher gibt es keinen sicheren Start).
Ich würde es immer ausgeschaltet lassen, denn wenn man z.B. einen Trojaner hat und nicht mehr ins Bios kann, steht man schlecht da. Dazu muss man allerdings erst ein Bios passwort setzen, das man bei "Passwort ändern" durch leerlassen der zwei Felder wieder löschen kann.
Außerdem kann man die Startreihenfolge ändern. HDD ist die Festplatte, FDD ein Flashlaufwerk, Windows-Boot-Manager ist der normale Start (Nur Win8 und 8.1) und CD/DVD Laufwerk erklärt sich wohl von selbst. Das gleiche gilt für USB-Laufwerke, wenn USB vor einem Eintrag steht. IPv4 und IPv6 sind Internetstart über das Netzwerk, während die IP-4 oder IP-6 verwendet wird.
Auf der letzten Seite kann man Änderungen speichern, verwerfen oder die Werkseinstellungen wiederherstellen.